WORKSHOPS auf der Peißnitz: Zu digital kommt analog!

Ab dem 14. Juli öffnet das Kinderstadtgelände für drei Wochen seine Tore.
Alles anders als sonst, aber die Grundidee bleibt: Das Gelände gestaltet ihr aktiv mit!

Im Rahmen von Workshops und Aktionen wollen wir mit euch gemeinsam erforschen, was eine grüne Stadt noch grüner machen könnte? Was Städte und ihre Bewohner*innen brauchen, um gesund zu leben und wie wir uns alle dafür einsetzen können, unsere Stadt sauber, umweltfreundlich und nachhaltig zu gestalten!
Hierfür laden wir Expert*innen aus Halle ein, die diese Themen gemeinsam mit euch erforschen.

 

Außerdem habt ihr noch weitere Möglichkeiten mitzumachen: Ob mit eigenen Videobeiträgen zum Thema „Umwelt und Nachhaltigkeit“ oder als digitale Stadtplaner*innen im Rahmen unserer
Minetest-Workshops! Alle Informationen findet ihr unter Mitmachen 2020.

Über unsere Internetseite und unsere Social-Media-Kanäle Facebook, YouTube, Instagram halten wir euch auf dem Laufenden. Also folgt uns und seid gespannt!

KINDERSTADT MAGAZIN #5

Die ursprüngliche Kinderstadt "Halle an Salle“

Kinderstädte in verschiedenen Formen gibt es auf der ganzen Welt. Die ersten Ideen zu Kinderstädten in Deutschland gab es bereits in den 1930er Jahren und 1979 wurde in München die erste Kinderstadt „Mini-München“ eröffnet. Inzwischen fanden deutschlandweit etwa 80 Kinderstädte an unterschiedlichen Orten statt.

Die Kinderstadt „Halle an Salle“ öffnet aller zwei Jahre ihre Tore auf der Peißnitzinsel in Halle und sollte 2020 zum zehnten Mal statt stattfinden. Die Idee für diese Kinderstadt entstand 2002 im Thalia Theater Halle, welches das Projekt seitdem gemeinsam mit dem Kinderstadt Halle e.V. durchführt. Kinder im Alter von 7 bis 14 Jahren können hier mitspielen.

Das Spielprinzip einer Kinderstadt ist überall ähnlich:

Kinder spielen Stadt. Sie können in verschiedenen Berufen arbeiten und erhalten dafür Geld in einer Währung, die nur für diese Kinderstadt gültig ist. Berufszweige können Handwerk, Handel, Behörden, Medien, Kultur und Freizeit sein. So arbeiten Kinder etwa im Meldeamt, im Rathaus, im Restaurant oder in Werkstätten und können sich mit einer eigenen Geschäftsidee selbstständig machen. Nicht alle Berufe sind vorgegeben, denn die Kinderstadt soll Experimentierfeld und Projektionsfläche von Wünschen und Träumen ihrer Bewohner*innen sein, ein Ort der Möglichkeiten.

Die Kinder sind von Anfang an beteiligt. Der Kinderrat bereitet die Kinderstadt inhaltlich vor. Dies bietet den Kindern die Möglichkeit, Projektwünsche zu äußern und einzelne Entscheidungen zu beeinflussen. Über den Kinderrat hinaus gibt es mobile Workshops sowie Ferienworkshops für Schulklassen und Hortgruppen.

Die Kinderstadt mit täglich circa 500 Kindern funktioniert nur durch die Mithilfe vieler Beteiligter, nach denen immer wieder neu gesucht wird: Kooperationspartner*innen, Spender*innen und Helfer*innen. Und um dies alles umzusetzen, arbeitet ein Team für das Gelingen der Kinderstadt zusammen an der Vorbereitung. Jedes Teammitglied verantwortet dabei thematische Schwerpunkte.

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