Kinderstadt 2022 - "Halle an Salle"

Einmal Zukunft und zurück

Das große Planspiel rund um’s Stadtgeschehen startet in die 11. Runde! Vom 24. Juni bis 30. Juli 2022 haben alle zwischen 7 und 14 Jahren die Wahl, bekannte und unbekannte Berufsbilder zu erproben, neue Berufe zu erfinden, eigene Projekte zu entwickeln und umzusetzen und ihre Stadt zu gestalten!

Unter dem Motto „Einmal Zukunft und zurück“ begeben sich die Kinder und Jugendlichen auf eine Reise ins nahe und ferne Utopia und landen im Hier und Jetzt, um Ideen Wirklichkeit werden zu lassen! Wie sieht sie aus DIE Stadt von morgen und welche Bedingungen werden von der jungen Generation an sie gestellt? Neben der kritischen Auseinandersetzung mit Stadt, soll das Planspiel 2022 auch Räume für fantastische Zukunftsvisionen und Science-Fiction-Geschichten eröffnen.

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Der FILM und das BUCH zur Kinderstadt 2020 "Halle an Salle"
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Die Idee der Kinderstadt:

Kinderstädte in verschiedenen Formen gibt es auf der ganzen Welt. Die ersten Ideen zu Kinderstädten in Deutschland gab es bereits in den 1930er Jahren und 1979 wurde in München die erste Kinderstadt „Mini-München“ eröffnet. Inzwischen fanden deutschlandweit etwa 80 Kinderstädte an unterschiedlichen Orten statt.

Die Kinderstadt „Halle an Salle“ öffnet aller zwei Jahre ihre Tore auf der Peißnitzinsel in Halle. Die Idee für diese Kinderstadt entstand 2002 im Thalia Theater Halle, welches das Projekt seitdem gemeinsam mit dem Kinderstadt Halle e.V. durchführt. Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 14 Jahren können hier mitspielen.

Das Spielprinzip einer Kinderstadt ist überall ähnlich:

Kinder spielen Stadt. Sie können in verschiedenen Berufen arbeiten und erhalten dafür Geld in einer Währung, die nur für diese Kinderstadt gültig ist. Berufszweige können Handwerk, Handel, Behörden, Medien, Kultur und Freizeit sein. So arbeiten Kinder etwa im Meldeamt, im Rathaus, im Restaurant oder in Werkstätten und können sich mit einer eigenen Geschäftsidee selbstständig machen. Nicht alle Berufe sind vorgegeben, denn die Kinderstadt soll Experimentierfeld und Projektionsfläche von Ideen und Wünschen ihrer Bewohner*innen sein, ein Ort der Möglichkeiten.

Die Kinder sind von Anfang an beteiligt. Der Kinderrat bereitet die Kinderstadt inhaltlich vor. Dies bietet den Kindern die Möglichkeit, Projektwünsche zu äußern und einzelne Entscheidungen zu beeinflussen. Über den Kinderrat hinaus gibt es mobile Workshops sowie Ferienworkshops für Schulklassen und Hortgruppen.

Die Kinderstadt mit täglich circa 500 Kindern funktioniert nur durch die Mithilfe vieler Beteiligter, nach denen immer wieder neu gesucht wird: Kooperationspartner, Spender*innen und Helfer*innen. Und um dies alles umzusetzen, arbeitet ein Team für das Gelingen der Kinderstadt zusammen an der Vorbereitung. Jedes Teammitglied verantwortet dabei thematische Schwerpunkte.

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