Kinderstadt 2020 wird zum Kinderstadt Magazin

Von der aktuellen Entwicklung und den damit verbundenen Maßnahmen von Bund und Ländern zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus bleibt leider auch die Kinderstadt Halle nicht verschont und kann demnach auch nicht in geplanter Form im Sommer auf der Peißnitz stattfinden. Doch das Projektteam hat in den letzten Wochen unermüdlich an einer Alternative getüftelt, wie die Kinderstadt, trotz der schwierigen Umstände, für Kinder im Alter zwischen 7 und 14 Jahren, erfahrbar gemacht werden kann.

Die Kinderstadt „Halle an Salle“ erfindet sich neu und wird zum digitalen Kinderstadt Magazin und somit auch von zuhause aus für die Kinder erlebbar! Das Kinderstadt Magazin ist ein regelmäßiges Sendeformat, welches das Kinderstadt-Team gemeinsam mit dem Kinderrat und den Kindern vor den Bildschirmen gestaltet. Alle bereits veröffentlichten Sendungen und Beiträge sowie die nächsten Termine der Sendungen findet ihr HIER.

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Die ursprüngliche Kinderstadt "Halle an Salle“

Kinderstädte in verschiedenen Formen gibt es auf der ganzen Welt. Die ersten Ideen zu Kinderstädten in Deutschland gab es bereits in den 1930er Jahren und 1979 wurde in München die erste Kinderstadt „Mini-München“ eröffnet. Inzwischen fanden deutschlandweit etwa 80 Kinderstädte an unterschiedlichen Orten statt.

Die Kinderstadt „Halle an Salle“ öffnet aller zwei Jahre ihre Tore auf der Peißnitzinsel in Halle und sollte 2020 zum zehnten Mal statt stattfinden. Die Idee für diese Kinderstadt entstand 2002 im Thalia Theater Halle, welches das Projekt seitdem gemeinsam mit dem Kinderstadt Halle e.V. durchführt. Kinder im Alter von 7 bis 14 Jahren können hier mitspielen.

Das Spielprinzip einer Kinderstadt ist überall ähnlich:

Kinder spielen Stadt. Sie können in verschiedenen Berufen arbeiten und erhalten dafür Geld in einer Währung, die nur für diese Kinderstadt gültig ist. Berufszweige können Handwerk, Handel, Behörden, Medien, Kultur und Freizeit sein. So arbeiten Kinder etwa im Meldeamt, im Rathaus, im Restaurant oder in Werkstätten und können sich mit einer eigenen Geschäftsidee selbstständig machen. Nicht alle Berufe sind vorgegeben, denn die Kinderstadt soll Experimentierfeld und Projektionsfläche von Wünschen und Träumen ihrer Bewohner*innen sein, ein Ort der Möglichkeiten.

Die Kinder sind von Anfang an beteiligt. Der Kinderrat bereitet die Kinderstadt inhaltlich vor. Dies bietet den Kindern die Möglichkeit, Projektwünsche zu äußern und einzelne Entscheidungen zu beeinflussen. Über den Kinderrat hinaus gibt es mobile Workshops sowie Ferienworkshops für Schulklassen und Hortgruppen.

Die Kinderstadt mit täglich circa 500 Kindern funktioniert nur durch die Mithilfe vieler Beteiligter, nach denen immer wieder neu gesucht wird: Kooperationspartner*innen, Spender*innen und Helfer*innen. Und um dies alles umzusetzen, arbeitet ein Team für das Gelingen der Kinderstadt zusammen an der Vorbereitung. Jedes Teammitglied verantwortet dabei thematische Schwerpunkte.

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